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Echopreisträger gestaltet exklusive Konzertreihe in sächsischen Schlössern
Sonntag, 25. Januar 2015 17 Uhr, Jagdhaus Kössern, Kösserner Dorfstraße 1, 04668 Grimma - Kössern

Unsere sächsische Landschaft ist reich an Burgen und Schlössern. Viele davon sind in den letzten Jahren aufwändig und liebevoll restauriert worden. Durch vielfältiges, vorbildhaftes Engagement wurde dieses großartige Kulturerbe vor dem Verfall gerettet und ihm neues Leben eingehaucht. Auch in der Vergangenheit waren die Pflege von Kunst und Kultur ein wesentlicher Bestandteil des höfischen Lebens. Besonders in der Zeit des Barock und der Frühklassik trachteten viele kunstsinnige Fürsten, ihrem Hof durch die Anstellung eines bekannten Komponisten und auserlesener Musiker besonderen Glanz zu verleihen. Anknüpfend an diese Tradition gestaltet der herausragende Pianist und zweifache Echopreisträger Tobias Forster die exklusive musikalische Reihe Tobias Forster - Schlosskonzerte.

Klassische Werke großer Klavierkomponisten wie Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven, Frédéric Chopin oder Franz Schubert bilden die Basis des Programmes unter dem Motto »Piano Royal«. Technisch brillant interpretiert Forster diese musikalischen Perlen in meisterhafter Weise und mit der ihm eigenen leidenschaftlichen Spielfreude. Unkompliziert und locker versteht er es, das Publikum in die Welt der Musik zu entführen und gleichermaßen zu berühren wie zu begeistern. Mit musikalischer Neugier und leidenschaftlicher Spielfreude reißt Forster die Zuhörer mit und gipfelt schließlich in spontanen Improvisationen über Publikumsmotive.

Vita
Tobias Forster entstammt einer bayerischen Musikerfamilie und studierte in München und Weimar Jazzklavier und klassisches Klavier. Nach seinem Studium war er war zehn Jahre lang als Mitglied der Klazz Brothers maßgeblich an deren internationalem Erfolg beteiligt. In dieser Zeit gab es mehrere Auszeichnungen, wie den Echo - Klassik in den Jahren 2003 und 2006, eine Grammy-Nominierung sowie zahlreiche Jazz-Awards. Annähernd eintausend Konzerte führten ihn in die größten Konzertsäle im In- und Ausland, wie die Semperoper Dresden, die Münchner und Berliner Philharmonie, die Frankfurter Oper, den Wiener Musikverein und das Seoul Arts Center. Nach seinem Ausstieg bei den Klazz Brothers liegt sein künstlerischer Schwerpunkt bei Solokonzerten und in der kreativen Zusammenarbeit mit Musikern unterschiedlicher Provenienz. Klassik und Jazz sowie deren Verschmelzung spielen eine wesentliche Rolle in Forsters Tätigkeit. Frei von jedem Schubladendenken entstehen hierbei neue, spannende Kombinationen und Stilistiken.

Barockes Kleinod
Das im Stil eines großen Herrenhauses um 1709 errichtete Jagdhaus – oft auch als Jagdschloss bezeichnet – gilt als herausragendes Kleinod barocker Baukunst im Muldental.
Schon von weitem grüßt das hohe Mansarddach die Besucher. Die straff gegliederte, reich bemalte Fassade zeigt sich in vollendeter Harmonie. Das Foyer im Erdgeschoss wurde beidseitig von vier starken Säulen getragen, um den Ausblick in den Großen Garten zu ermöglichen. Eine im Original erhaltene weitläufige Treppe führt in das Obergeschoss mit einem überraschend herrschaftlichen Festsaal, der von üppigem Stuck und einem großen Deckengemälde gekrönt wird.
Das Jagdhaus diente dem Erbauer als Rahmen für die in der damaligen Zeit äußerst beliebten herrschaftlichen Jagdgesellschaften. Später jedoch verfiel das Haus infolge fehlender Nutzung zusehends. Erst eine umfassende Sanierung um 1960 – 1970 bewahrte das Jagdhaus – damals in Besitz der Gemeinde Kössern – vor dem Abriss. Mit Unterstützung der Gemeinde Großbothen (seit 2011 der Stadt Grimma) als Eigentümerin engagiert sich der im Jahr 2000 gegründete Jagdhausverein für die Erhaltung und Nutzung des Baudenkmals.
Quelle: Jagdhaus Kössern

Tickets: € 15,00
Vorverkauf und Kartenreservierung: Jagdhaus Kössern, Tel: 034384-73931,
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Veranstalter: Verein Das Jagdhaus e.V.

Ein besonderes Konzerterlebnis für Augen und Ohren verspricht eine Veranstaltung am Sonntag, 11. Januar 2015 um 15 Uhr im Kammermusiksaal der Landesmusikakademie Sachsen im Schloss Colditz. Zu hören sind verschiedene Schlagzeugensembles, die sich während eines Probenwochenendes in der Akademie auf den diesjährigen Wettbewerb „Jugend musiziert“ vorbereiten. Die jungen Musiker stammen aus Markkleeberg und Finsterwalde.

Das Schlagzeugensemble der Musik- und Kunstschule „Ottmar Gerster“ aus Markkleeberg war bereits im vergangenen Jahr in der Landesmusikakademie zu Gast. In ihrem damaligen Abschlusskonzert begeisterten die jungen Musiker die zahlreichen Zuhörer mit einem spannenden Programm. Die diesjährige Probenphase wird gemeinsam mit den „Weberknechten“, dem Percussion Ensemble der Kreismusikschule „Gebrüder Graun“ Finsterwalde unter Leitung von Lars Weber durchgeführt. Die beiden Ensembles gestalten am Sonntag zusammen ein Konzert, bei dem die ganze Vielfalt der Schlagzeug- und Perkussionsmusik zu erleben sein wird.

Das Schlagzeugensemble der Musik- und Kunstschule „Ottmar Gerster“  wurde im Sommer 2006 gegründet und setzt sich zurzeit aus ca. 15 Schlagzeugschülern der Außenstelle Markkleeberg zusammen. Die jungen Musiker im Alter von acht bis achtzehn Jahren proben und konzertieren sowohl in dieser großen Besetzung als auch in verschiedenen kleineren Formationen. Das Ensemble hat es sich unter der Leitung von Thomas Laukel zur Aufgabe gemacht, dem Publikum den faszinierenden Klangreichtum der unterschiedlichsten Schlaginstrumente näher zu bringen.Das Repertoire ist äußerst vielschichtig und reicht von traditioneller Perkussionsmusik aus Südamerika oder Afrika über komplexe Neue Musik bis hin zu unterhaltsamen Stücken, die ohne herkömmliches Instrumentarium auskommen und Alltagsgegenstände oder den eigenen Körper zum Klingen bringen.

Die Schlagzeuger treten regelmäßig bei verschiedenen Konzerten der Musik- und Kunstschule „Ottmar Gerster“ auf und haben bereits unterschiedliche Veranstaltungen wie z.B. Eröffnungen von Ausstellungen und Messen oder Empfänge musikalisch umrahmt. Besondere Höhepunkte waren zudem Auftritte im Leipziger Gewandhaus sowie beim Sächsischen Musikschulfest.

Mehrere Mitglieder des Ensembles waren zudem Preisträger beim Bundes- und Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ in den Kategorien Schlagzeug-Solo; Mallets-Solo und Schlagzeugensemble sowie beim mitteldeutschen Kammermusikwettbewerb „Musik für Kommunen“.

(Thomas Laukel)

Die „Weberknechte“ sind das Percussion Ensemble der Kreismusikschule „Gebrüder Graun“ in Finsterwalde unter Leitung von Lars Weber. Seit ihrer Gründung im Jahr 2002 bestehen sie in wechselnden Besetzungen aus 4 – 12 Schlagzeugern. Sie absolvieren zahlreiche Auftritte im Jahr z.B. beim Bundespräsidenten im Schloss Bellevue, bei den Brandenburgischen Percussionklassentreffen,
bei der Clara-Schultour für den MDR und nehmen sehr erfolgreich an Wettbewerben teil. Höhepunkte des gemeinsamen Musizierens sind ein 2. Preis und Gewinner des Publikumspreises beim Finale des EnviaM Wettbewerb Musik aus Kommunen 2014 sowie ein 2. Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ 2012.

Friedrich Körner (*1997), Leon Henze (*1997), Moritz Bubner (*1998), Tobias Ertle (*1998) und Richard Bergener (*1996) spielen seit September 2012 zusammen und bilden mit Jannik Zimmermann (*1997) die Stammbesetzung. Ab Oktober 2013 verstärken Pascal Städter (*1999), Tim Rudolf (*1998), Nico Schoppe (*1998), Moritz Thiele (*1999) und Dorothea Wild (*1997) das Ensemble. Nach Beendigung der schulischen Laubahn, so bei Richard im Sommer 2014, verlassen sie die Knechte und neue junge trommelbegeisterte Schüler schließen auf. 

Im Dezember 2014 erschien ihre erste CD "Gymnastikstunde für jeden Gehörgang".

Im Konzert stellen sie ihr aktuelles Programm für den Wettbewerb " Jugend musiziert"  2015 in  einer Trio und Sextett-Besetzung vor.

(Lars Weber)

 

Der Landessportbund Sachsen entwickelte ein einheitliches Kindersportabzeichen. Orientiert an wissenschaftlichen Erkenntnissen wurden 7 altersgemäße Übungen zur Förderung motorischer Fähigkeiten und Fertigkeiten ausgewählt. Neben Sprungkraft, Beweglichkeit und Schnelligkeit sind hauptsächlich die koordinativen Fähigkeiten und deren Schulung im Kindesalter wichtig.

An sieben Stationen (Standweitsprung, Zielwerfen, Rumpfbeugen, Pendellauf, Balancieren, Springen/Hampelmann und Rollen/Purzelbaum) können sich die 3 bis 7 jährigen Kinder ausprobieren. Belohnt wird die Anstrengung mit einer Flizzy-Urkunde und einem Flizzy-Pin. Bei dem Fitnesstest geht es weniger um sportliche Höchstleistung, sondern um eine spielerische Vermittlung von Bewegungsfreude mit dem Ziel, die Kinder zu einem nachhaltigen Sporttreiben zu motivieren.

Der Colditzer Turnverein bietet diesen Fitnesstest am 17. Januar 2015 an. Der Unkostenbeitrag beträgt 2 Euro pro Kind. Die Veranstaltung beginnt 10.00 Uhr in der Sporthalle an der Sophienschule.

Wir bitten um Voranmeldung bei Frau Bruhn unter 0152/01823121.

Eltern oder Großeltern dürfen natürlich mit zuschauen bzw. ihr Kind/Enkelkind betreuen

Als einziger Junge aus den neuen Bundeslängern qualifizierte sich Tristan für die Deutsche Tennis-Meisterschaft (DTB-Masters U12), die am 28.-30.12. in Essen stattfand. Er schaffte es immerhin unter die besten acht. Das Turnier wurde in vier Vierergruppen ausgetragen, aber nur der Gruppenerste es in das Halbfinale schaffte. In Tristans Gruppe spielten die Nummer eins und sieben der Setzliste. Ein schweres Los. Gleich zu Beginn spielte er gegen den an Nummer eins gesetzten Max Wiskandt vom Tennisverband Mittelrhein. Es war ein Spiel auf Augenhöhe, in dem Tristan seinen Gegner im ersten Satz in den Tiebreak zwang, diesen jedoch mit 6:7 verlor. Der zweite Satz ging dann klar, dank seiner körperlichen Überlegenheit, an Max Wiskandt mit 6:2. Der später Gewinner des Turniers musste gegen keinen Gegner so viele Punkte abgegeben wie gegen Tristan. Vom Ehrgeiz gepackt wollte Tristan am Tag darauf beide Spiele gewinnen um wenigsten Gruppenzweiter zu werden. Und wie ihm das gelang: Nach zweieinhalb Stunden und nach einem 1:6 Rückstand erkämpfte er sich noch das 7:6 und im zweiten Satz im Match-Tiebreak ein 10:7 gegen die an Nummer sieben der Setzliste. Das zweite Spiel dieses Tages gewann Tristan mit 6:4 und 7:5 gegen einen Gegner dem er in diesem Jahr schon einmal unterlegen war. Das war für Tristan ein großartiges Wochenende, an dem er mit etwas mehr Losglück noch mehr hätte erreichen können. Der Lohn für die geleisteten harten Trainingsstunden mit seinem Trainer Sergej Lobov. Im November hatte Tristan noch an den sächsischen Hallen-Landesmeisterschaften der Altersklasse U16 teilgenommen, die er als Sieger der Nebenrunde abschloss. Ebenso gestaltete er das U14 Turnier in Fürstenwalde zu seinen Gunsten, sodass er seit Oktober eine Zwischenbilanz von 16 Siegen und 3 Niederlagen aufzuweisen hat.

 

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